Der 3. Beitrag im Blog und gleich einer, mit dem ich mich unbeliebt machen könnte.
Vorweg: Auch ich bin kein Freund von Atomkraft.
Allerdings zweifel ich auch am gesunden Menschnverstand der Atomkraftgegner.
Das die CDU den Ausstieg vom Ausstieg rückgängig gemacht hat, halte ich persönlich für richtig.
Wie kann auch eine Partie sich über einen nationalgesellschaftlichen Konsens hinwegsetzen?
Atomkraftgegner jubeln wieder seit Fukushima - so traurig der Anlaß auch sein mag.
Es bleiben aber nach wie vor unbeantwortete Fragen - auf beiden Seiten.
Werden wir genug alternative Kraftwerke gebaut haben, wenn das letzte AKW in Deutschland abgeschaltet wird? Oder werden wir dann vielmehr Atomstrom aus Nachbarländern importieren und damit die Probleme nur verlagern?
Hand aufs Herz: Wer schraubt seinen Stromverbrauch zurück, um den Atomausstieg zu stützen?
Wohin mit dem Atommüll, der bisher angefallen ist und bis zum endgültigen Abschalten noch anfällt?
Keiner will ihn vor der Tür haben. Aber es gibt ihn nunmal und wir haben die Verpflichtung ihn für lange Zeit sicher zu verwahren. Der Atommüll verschwindet mit dem Abschalten nicht und wir haben alle vom Atomstrom profitiert. Wir sind also auch alle aufgefordert, ein Atommüllendlager in der Nachbarschaft zu akzeptieren, wenn denn die Erkundung des Standorts feststellt, das er geeignet ist. Bittere Pille, aber nur so geht es.
Wir werden uns auch die Fragen der Welt gefallen lassen müssen, warum Deutschland für sich in Anspruch nimmt, klüger als der Rest der Welt zu sein - während viele andere Länder weiterhin auf Atomkraft setzen und neue Kraftwerke bauen.
Im Endeffekt brauchen wir aber auch endlich mal eine sachliche Debatte zu dem Thema. Natürlich hat jeder Angst vor etwas, das man nicht schmecken, riechen, fühlen oder sehen kann. Und die wenigsten haben Ahnung von Kernphysik. Man erzählt ihnen aber auch nicht, welche Gefahren wirklich bestehen, sondern es wird von Politik und Stromversorgern schöngeredet.
Gorleben war eine politische Entscheidung, soviel steht inzwischen fest. Und die Verantwortung dafür tragen sowohl SPD wie auch CDU. Keiner hat die Fehlentscheidung seiner Vorgängerregierung in dieser Hinsicht revidiert - und das schon ein paar Jahrzehnte lang.
Werden wir auch zu einem nationalen Konsens kommen, wenn die Geologen uns sagen, das sie eine geeignete Stelle für ein Endlager gefunden haben?
Der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg ist beschlossen. Endgültig. Der Atommüll aber belastet uns noch einige Jahrtausende.Wir schaffen es ja noch nicht mal, die Verantwortung für den Umweltschutz der nächsten hundert Jahre zu übernehmen - ständig hängen wir unseren selbst auferlegten Zielen bei der Minimierung des CO2-Ausstoßes hinterher und FCKWs finden immernoch Verwendung.
Wenn wir noch nicht mal bereit sind, unseren Kindern und Enkeln eine saubere Erde zu hinterlassen, wir können wir dann die Sicherheit der Zivilisation der nächsten tausend Generationen vor unserem Atommüll gewährleisten?
Vorweg: Auch ich bin kein Freund von Atomkraft.
Allerdings zweifel ich auch am gesunden Menschnverstand der Atomkraftgegner.
Das die CDU den Ausstieg vom Ausstieg rückgängig gemacht hat, halte ich persönlich für richtig.
Wie kann auch eine Partie sich über einen nationalgesellschaftlichen Konsens hinwegsetzen?
Atomkraftgegner jubeln wieder seit Fukushima - so traurig der Anlaß auch sein mag.
Es bleiben aber nach wie vor unbeantwortete Fragen - auf beiden Seiten.
Werden wir genug alternative Kraftwerke gebaut haben, wenn das letzte AKW in Deutschland abgeschaltet wird? Oder werden wir dann vielmehr Atomstrom aus Nachbarländern importieren und damit die Probleme nur verlagern?
Hand aufs Herz: Wer schraubt seinen Stromverbrauch zurück, um den Atomausstieg zu stützen?
Wohin mit dem Atommüll, der bisher angefallen ist und bis zum endgültigen Abschalten noch anfällt?
Keiner will ihn vor der Tür haben. Aber es gibt ihn nunmal und wir haben die Verpflichtung ihn für lange Zeit sicher zu verwahren. Der Atommüll verschwindet mit dem Abschalten nicht und wir haben alle vom Atomstrom profitiert. Wir sind also auch alle aufgefordert, ein Atommüllendlager in der Nachbarschaft zu akzeptieren, wenn denn die Erkundung des Standorts feststellt, das er geeignet ist. Bittere Pille, aber nur so geht es.
Wir werden uns auch die Fragen der Welt gefallen lassen müssen, warum Deutschland für sich in Anspruch nimmt, klüger als der Rest der Welt zu sein - während viele andere Länder weiterhin auf Atomkraft setzen und neue Kraftwerke bauen.
Im Endeffekt brauchen wir aber auch endlich mal eine sachliche Debatte zu dem Thema. Natürlich hat jeder Angst vor etwas, das man nicht schmecken, riechen, fühlen oder sehen kann. Und die wenigsten haben Ahnung von Kernphysik. Man erzählt ihnen aber auch nicht, welche Gefahren wirklich bestehen, sondern es wird von Politik und Stromversorgern schöngeredet.
Gorleben war eine politische Entscheidung, soviel steht inzwischen fest. Und die Verantwortung dafür tragen sowohl SPD wie auch CDU. Keiner hat die Fehlentscheidung seiner Vorgängerregierung in dieser Hinsicht revidiert - und das schon ein paar Jahrzehnte lang.
Werden wir auch zu einem nationalen Konsens kommen, wenn die Geologen uns sagen, das sie eine geeignete Stelle für ein Endlager gefunden haben?
Der Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg ist beschlossen. Endgültig. Der Atommüll aber belastet uns noch einige Jahrtausende.Wir schaffen es ja noch nicht mal, die Verantwortung für den Umweltschutz der nächsten hundert Jahre zu übernehmen - ständig hängen wir unseren selbst auferlegten Zielen bei der Minimierung des CO2-Ausstoßes hinterher und FCKWs finden immernoch Verwendung.
Wenn wir noch nicht mal bereit sind, unseren Kindern und Enkeln eine saubere Erde zu hinterlassen, wir können wir dann die Sicherheit der Zivilisation der nächsten tausend Generationen vor unserem Atommüll gewährleisten?